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Cord

Feste Cordstoffe machen aus deinen Nähideen für Jung und Alt, für Groß und Klein robuste Bekleidungsstücke. Die Auswahl bei stoffe.de ist riesengroß und reicht von Stretchcord über Breitcord und Feincord bis hin zu bedrucktem Cord.

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Material: Cordstoffe sind vielseitig einsetzbar: grobe Ausführungen werden gerne für Westen, Jacken, Hosen oder Zunftbekleidung verwendet, feine eignen sich für Röcke, Kleider und Hemden. Cord zeichnet sich durch eine samtartige, vertikale Rippenstruktur aus. Dabei wird nach Rippenzahl pro 10 cm unterschieden: die Gängigsten sind z.B. Feincord (> 40 Rippen) und Breitcord (10 bis 25 Rippen). Es gibt weitere Ausprägungen wie Kabelcord (< 10 Rippen), Genuacord/Manchester (25 bis 40 Rippen) oder Babycord (bis zu 50 Rippen), die jedoch seltener sind. Die Eigenschaften von Cord sind so vielseitig wie seine Einsatzbereiche: er ist strapazierfähig und relativ unempfindlich gegenüber Verschmutzungen, er ist haltbar, er ist hautsympathisch, er hat ein relativ hohes Gewicht. Oft ist Cord aus Baumwolle hergestellt, es gibt ihn jedoch auch aus Baumwoll-/Polyestermischungen oder Baumwoll-/Elasthanmischungen, dann ist er dehnfähig (Stretchcord). Neben unifarbenen Qualitäten werden immer wieder auch bestickte oder bedruckte Varianten angeboten.

 

Geschichte der Cordstoffe: Die genaue Herkunft der Bezeichnung „Cord“ ist unbekannt. Es gibt zwei Theorien zur Namensentstehung: Zum einen leitet man den Begriff von dem französischen Begriff „Cord du roy“ ab, was „Stoff des Königs“ bedeutet. Zum anderen gibt es eine Herleitung aus dem Englischen: „Cord“ bedeutet dort Schnur. Cord wurde im 18. Jahrhundert in der englischen Stadt Manchester entwickelt, so wurde der Begriff „Manchester“ lange Zeit für Cord verwendet. Zu dieser Zeit war der Stoff nicht nur strapazierfähig und wärmend, sondern auch ziemlich preiswert, so dass zunächst überwiegend Arbeiter und Menschen unterer Gesellschaftsschichten Kleidung aus Cord trugen. Später wurden auch Schuluniformen aus dem Material hergestellt. In Deutschland wurde Cord für Wander- und Zunftbekleidung entdeckt. In den 70er Jahren wurden Cordstoffe für die beliebten Schlaghosen verarbeitet. Auch für die sogenannten Stiefelhosen, die nach einem enganliegenden Schnitt hergestellt wurden, ist Cord ebenfalls gut einsetzbar – früher wie heute.

 

Pflegetipps für Cordstoffe: Kinderkleidung u.ä. aus Cord sollte bei niedrigen Temperaturen gewaschen werden. Starkes Auswringen ist zu vermeiden, da sonst Knicke oder Falten entstehen. Das Material darf gebügelt werden: jedoch nur bei niedrigen Temperaturen. Eine Trockneranwendung ist daher nicht empfehlenswert. Besser hängst du Kleidung aus Cord zum Trocknen auf einen Bügel (Blazer, Hemden) oder du lässt sie auf Links im Liegen trocknen. Im Grunde eignet sich die chemische Reinigung für Cord am besten – was bei Anzügen, Blazern oder Sakkos sowieso empfehlenswert ist.

 

Verarbeitungshinweise für Cordstoffe: Cordstoffe lassen sich unkompliziert verarbeiten und können durchaus auch von Nähanfängern ausprobiert werden. Beim Zuschnitt und Nähen ist zwar die Strichrichtung zu beachten: In und gegen den Strich fühlt sich das Gewebe anders an. Den Unterschied in Glanz und Farbe siehst du am fertigen Stück jedoch deutlich, weshalb sich die Sorgfalt lohnt. Alle Schnittteile solltest du deshalb säuberlich in die gleiche Strichrichtung legen und so auch zuschneiden. Nutze für Cordstoffe ohne Elasthananteil eine Universal Nähmaschinennadel, für Qualitäten mit Elasthananteil eine Stretchnadel. Die Nadelstärke sollte bei 80 bis 100 liegen. Die Stichlänge kann zwischen 2,5 und 3mm variieren.