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Jeansstoffe

Jeansstoffe existieren in verschiedensten Waschungen und ermöglichen Kleidung in allen Formen: Röhrenjeans, Hüftjeans, Baggy Jeans, Jeansjacken, Röcke, Hemden, Blusen, Mäntel…In der Modewelt ist Jeansstoff eine feste Größe und erfindet sich immer wieder neu – manchmal auch in Trendfarben, mit Mustern oder als Jeansstrech.

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Das Material:

Charakteristisch für das Gewebe Jeans ist der Diagonalgrat, der in Z- oder S-Richtung verlaufen kann. Dieser entsteht durch die Köperbindung. Meist handelt es sich um Serge- (3-bindiger Kett- oder Schussköper) oder Twillbindung (4- oder 6-bindiger Gleichgratköper).

Die ersten Jeans wurden aus Canvas (einem Hanfgewebe) genäht und hatten dementsprechend eine beige bzw. braune Farbe. Heute wird das Jeansgewebe aus langstapeliger Baumwolle gewoben. Um einen bequemeren Sitz von Kleidungsstücken aus Jeans zu erreichen, wird Elastan verwendet.

Ursprünglich waren Jeans hüft- und gesäßenge Hosen, die von den Goldgräbern und Cowboys getragen wurden. Sie wurden aus kräftigen, segeltuchartigen Stoffen hergestellt und mit Steppnähten, Nieten und Lederwappen verziert. In den 70er Jahren entwickelten sich Jeans zu einem eigenen, modisch vielfältigen Bekleidungsstil, der vor allem von jugendlichen Kunden begeistert als Antwort auf die konventionelle Herrenbekleidung angenommen wurde.

Bei der Suche nach Jeans oder Denim findet man ein- und dasselbe Gewebe. Der Unterschied zwischen den beiden Bezeichnungen liegt in der Herkunft des Rohmaterials.

Jeans ist die amerikanische Bezeichnung für Blue Gene oder Genois, also blaue genueser Gewebe. Als „genoese“ bezeichnete man Seemannshosen aus Baumwolle mit einem einfachen Schnitt aus der Gegend um die italienische Stadt Genua. Die Hafenarbeiter formten „genoese“ dann zu „Blue Jeans“ um.

Denim ist die amerikanische Kurzform für Serge de Nimes. Levi Strauss orderte die indigoblaue Köperware von einer Textilfirma in Nimes zur Herstellung von robuster Arbeitsbekleidung für Goldgräber. Serge leitet sich aus der französischen Bezeichnung für 3- oder 4-bindigen Kettköper ab. Um den französischen Herkunftsort hervorzuheben, entstand die Bezeichnung Serge de Nimes und bedeutet „kettköperbindige Ware aus Nimes“. Diese „komplizierte“ Bezeichnung wurde von den Amerikanern allerdings schnell in Denim umgewandelt.

Früher wurde der kräftige, schwere Jeans lediglich für robuste Arbeitshosen verwendet. Heute wird der Stoff durch spezielle Behandlungen weicher gemacht und lässt sich vielfältig verarbeiten. Schwere Qualitäten werden für Jeans, Jacken, gerade geschnittene Röcke, Taschen und sogar Polsterarbeiten verwendet. Leichter Jeansstoff eignet sich ausgezeichnet für Hemden, Blusen, Kleider und weich fließende Röcke.

 

Pflegetipp:

Jeans sollte bei höchstens 40°C mit farbähnlicher Wäsche auf links in der Maschine gewaschen werden. Für dunkle und schwarze Jeansware sollte ein farbschonendes Waschmittel verwendet werden, um das Verblassen zu vermeiden. Um die Steifigkeit der Ware zu umgehen und den Tragekomfort zu erhöhen, kann ein Weichspüler dazugegeben werden.

 

Verarbeitungshinweise:

Je nach Stoffqualität ist Jeans mehr oder weniger einfach zu verarbeiten. Leichter Jeansstoff lässt sich problemlos zuschneiden und vernähen. Das Aufstecken der Schnittmusterteile bei schweren und festen Qualitäten gestaltet sich etwas komplizierter. Es empfiehlt sich, Gewichte aufzulegen und den Jeansstoff mit einer kräftigen Schneiderschere zuzuschneiden. Beim Zuschneiden von dunklem, nicht vorgewaschenem Jeans sollte der Einlauf der Ware (ca. 2-3% der gesamten Länge) berücksichtigt werden.

Zum Nähen von Jeans werden Maschinennadeln der Größe 12, 14 oder 16 genutzt. Am besten eignet sich Baumwoll- oder Polyestergarn bei optimaler Stichlänge von 2,5 mm.