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Leinenstoffe

Es ist bereits seit mehreren tausend Jahren voll im Trend: Das Leinen. Der Stoff wird heute gern in Sommerbekleidung verwendet, aber auch als (bedruckter) Dekorationsstoff oder in Taschen, Schuhen und bei der Bücherherstellung.

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Das Material:
Neben Wolle ist Leinen der am längsten genutzte Stoff: Bereits vor über 6000 Jahren haben Menschen ihn hergestellt.

Leinen ist von Natur aus bakterienabtötend, fast antistatisch und schmutzabweisend.
Leinen kann bis zu 35 % Luftfeuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Der Stoff ist zwar leicht knitteranfällig, aber besitzt natürlichen Glanz und Stärke. Ähnlich wie Seide besitzt Leinen gleichzeitig kühlende und wärmende Eigenschaften.

 

Pflegetipp:
Leinen wäscht man am besten bei bis zu 40° C in der Waschmaschine bei niedrigen Schleudertouren, da der Stoff sonst knittrig bleiben könnte. Am besten lässt sich Leinen in noch leicht feuchtem Zustand von links bügeln – dies auch bei hoher Temperatureinstellung. Alternativ ist es auch möglich, mit einem Dampfbügeleisen zu arbeiten oder den Stoff unter einem feuchten Handtuch zu bügeln, um zum Beispiel Bügelglanzstellen zu vermeiden.
Soll der Leinenstoff ein wenig weicher werden, kann er mit Hilfe des Trockners getrocknet werden - aber Vorsicht: Nur bei niedrigen Temperaturen trocknen.

 

Verarbeitungshinweis:
Leinen lässt sich prima und leicht nähen und eignet sich daher auch gut für Nähanfänger. Auch eine aufgetrennte Naht ist kein Desaster. Als Nadelstärke empfiehlt sich eine mittlere Stärke – zum Beispiel 75 bis 80 – und ein normales Nähgarn – zum Beispiel der Gütermann Allesnäher.
Leinen lässt sich heutzutage wesentlich leichter färben (zum Beispiel mit Küpenfarbstoffen) als früher. Damals konnte dauerhaft lediglich der Naturfarbstoff Indigo gut auf die Zellulosefaser aufgefärbt werden.