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Loden

Wer aus Süddeutschland kommt, der kennt Loden in Form von Trachten. Die positiven Eigenschaften dieses Wollstoffes sind aber weit über die Region bekannt, denn Loden ist strapazierfähig, wind- und wasserabweisend, scheuerfest und wird nicht so schnell schmutzig.

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Das Material:

Bei Loden handelt es sich um ein mittelschweres bis schweres Streichgarngewebe. Diese sind oft meliert und werden mit oder ohne Strichausrüstung angeboten. Loden ist immer imprägniert und sehr dicht gewebt, was den Stoff weniger geschmeidig macht. Es gibt auch Kammgarnloden, allerdings viel seltener.

Loden wird meist in Köperbindung angeboten, aber auch in Köperableitungen und Tuchbindung. Je nach Qualitätsanspruch wird Loden aus hochwertiger Schurwolle, aus Wolle oder aus Reißwolle angeboten.

Der Ursprung des Lodens liegt in Süddeutschland. Der Name ist vom althochdeutschen „lodo“, so viel wie „grobes Tuch“, abgeleitet. Loden waren grobe Stoffe der Bauern. Heute wird Loden als Sammelbegriff für ein dichtes Streichgarngewebe verwendet, das neben den klassischen Grün-, Braun- und Graumelangen auch in modischen Farben angeboten wird.

Wird Loden strichausgerüstet, erhält er eine flach liegende Decke mit parallel zueinander laufenden Fasern. Beim Rauhvorgang wird der Flor in den Strich gebürstet und die ungleich langen Faserenden werden gleich lang geschnitten.

Loden wird durch das starke Walken besonders dicht und strapazierfähig. Die spezielle Strichausrüstung sorgt für Luft- und Winddichtigkeit, Scheuerfestigkeit und geringe Anfälligkeit gegenüber Schmutz. Dank Imprägnierung leitet das Gewebe Wasser ab. Loden wird für Mäntel, Jacken, Anzüge, Kostüme, Röcke und Hosen eingesetzt.

 

Pflegetipps für Loden:

Da es sich bei Loden um Wolle handelt, darf es nicht in der Waschmaschine gewaschen werden. Manche Stoffe können per Hand gewaschen werden. Meist eignet sich allerdings nur die chemische Reinigung. Oberflächlicher Schmutz kann durch kräftiges Schütteln entfernt und unangenehmer Geruch durch Lüften entfernt werden. Gebügelt wird der Stoff bei Stufe 2, am besten mit Dampf oder einem feuchten Tuch, um die Glanzbildung zu vermeiden.

 

Verarbeitungshinweise für Loden:

Beim Zuschnitt von Stoffen mit Strich sollte Sie unbedingt die Strichrichtung beachten. Die Schnittmusterteile müssen dabei in eine Richtung gelegt werden. Je nach Stoffdicke wählst du Maschinennadeln Nr. 11, 12 oder 14 und eine Stichlänge zwischen 2,5 mm und 3 mm unter Verwendung hochwertiger Polyester- oder Baumwollgarne. Die Nahtzugaben bei der Verarbeitung von Loden werden auseinandergebügelt. Mäntel, Jacken, Anzüge, teilweise auch Röcke und Hosen werden abgefüttert. Offene Kanten mit Overlock oder Schrägstreifen säubern.