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Taft

Ganz gleich ob aus Seide oder Polyester: Der Taft verleiht sowohl dem Abendkleid als auch den Vorhängen ein edles Antlitz.

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Das Material:

Die ursprüngliche Bezeichnung ist auf eine Webart zurückzuführen, bei der die dünnen Kettfäden eng zusammenstehen und ein etwas dickerer Schussfaden eingelegt wird. Es entsteht eine Ripsstruktur, die dem Stoff auch seinen typischen Stand verlieh. Heutzutage wird der Taft zumeist in Leinwandbindung gewebt und erhält sein Aussehen und die Festigkeit durch Material und Ausrüstung. In der eleganten Abend- und Ballmode aber auch im Dekorationsbereich hat der Taft seine häufigsten Anwendungsgebiete.

Taft als Oberstoff kann sowohl aus Seide (Seidentaft) als auch aus Chemiefasern (z. B.Nylon, Polyester, Viskose) und ihren Mischungen bestehen. Es gibt neben einfarbigen auch farbig bedruckte und bestickte Tafte. Darüber hinaus sind Tafte mit veränderter Oberflächenstruktur üblich, so z. B. mit Moiré-Effekt oder als Crash, damit bezeichnet man geknüllten oder faltigen Strukturtaft. Ein eingewebtes Jacquardmuster ist seltener.

 

Verarbeitungshinweis:
Taft gehört wie Seide zu den etwas “schwierigeren” Stoffen, der sich aber durchaus mit den folgenen Tipps meistern lässt:
Bitte immer eine neue, hochwertige dünne Nadel mit Spitze nehmen (Stärke 60 bis 70), sonst ziehen sich Fäden und das sieht man!
Die Stichlänge kann normal (2 bis 3,5) eingestellt werden. Wer sicher gehen will, sollte an einem Teststück die richtigen Einstellungen für seine Maschine ausprobieren.
Eine Naht sollte immer ganz vorsichtig wieder aufgetrennt werden, da die Nadellöcher sonst zu stark hervortreten.
Stark gefälteten Crushtaft einfach mit einem Geradstich innen neben der Nahtlinie abnähen, damit die Falten sich nicht verdrehen können.

 

Pflegetipps:
Taft sollte entsprechend seiner Zusammensetzung behandelt werden.

Chemische Fasern wie Polyester etc. vertragen durchaus eine Maschinenwäsche bei 30°C mit Schleuderzahlen bis 800 Umdrehungen. Wenn der Stoff bestickt oder sehr fein ist, dann kann man das Stück in einem entsprechend großen Wäschesack in die Maschine geben.
Seidentaft wird entweder in die Reinigung gegeben oder ganz vorsichtig per Hand gewaschen.

Beim Bügeln immer von links mit geringer Temperatur (1 Punkt) arbeiten und dabei leicht ansprühen - eher einnebeln als spritzen - weil es sonst Wasserflecken geben kann. Gecrushte Teile soll man gar nicht bügeln.