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Tüll

Tüll wird insbesondere für die Herstellung von Spitzen und Bändern, Bekleidung, Gardinen, Perücken und für feine Netze wie zum Beispiel für Lautsprecher und Dekorationstextilien verwendet.

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Das Material:
Tüll wird in unterschiedlichen Materialien – hauptsächlich Baumwolle, Seide, Polyamid und Polyester – hergestellt. Während sehr weicher bis etwas steif fallender Tüll überwiegend bei der Herstellung von Bekleidung eingesetzt wird, wird fester, harter Tüll überwiegend im Dekobereich und auch bei der Produktion von Faschingskostümen verwendet. Das Material ist grundsätzlich etwas dehnbar, es existieren aber auch Mischungen mit Elasthan, um die Elastizität zu erhöhen.

Für die Namengebung des Stoffes stand die französische Region Tulle Pate, in der er im 19. Jahrhundert hergestellt wurde. Ursprünglich wurde Tüll auf Webstühlen gewebt, indem zwei Kettfäden immer nach dem Einlegen eines Schussfadens verdreht wurden. Im Gegensatz zu einer normalen Leinwandbindung liegen hier die Schussfäden nicht dicht beieinander, so dass ein wabenähnliches Durchbruchmuster entsteht.

Im Laufe der Zeit lösten Maschinen die Webstühle ab und das aus der Handklöppeltechnik abgeleitete Bobinet-Verfahren setzte sich zur Herstellung von Tüll durch. Dabei werden um die senkrecht verlaufenden Kettfäden zwei bis vier unterschiedliche Schussfadensysteme auf kleinen Spulen schräg verlaufend herumgeführt. Mit Hilfe einer zusätzlichen Einrichtung können neben den einfachen Wabenstrukturen auch komplizierte Muster hergestellt werden. Heutzutage wird der Tüll überwiegend auf so genannten Raschelmaschinen mit Hilfe von hakenförmigen Nadeln hergestellt, die als Grundform Maschen bilden.

 

Verarbeitungshinweise:
Tüll braucht normalerweise nicht versäubert zu werden, da er nicht ausfranst. Die Nahtzugaben sollten trotzdem mit einem Overlockstich oder auch Zickzackstich versäubert werden. Als hübschen Randabschluss wird gerne einfarbiges oder gemustertes Schrägband aus feinem Chiffon, Satin oder auch Baumwolle verwendet. Je feiner der gewählte Tüll ist, desto feiner sollte auch die Nadel sein, mit der genäht wird (Stärke 60 bis 90). Um die feinen Fäden nicht zu verletzen, ist bei der Arbeit mit ganz feinem, weichem Softtüll eine Nadel mit abgerundeter Spitze von Vorteil. Auch die Stichlänge muss an die Feinheit des Stoffes angepasst sein (1,5 bis 3 mm).