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Lange bewährt und doch modern wie nie: Kaum ein Material ist so vielfältig nutzbar und doch so einzigartig wie Echtleder. Unsere Leder haben eine starke Qualität, so dass sie sich besonders zum Beziehen von Autositzen und Polstern von Möbeln eignen. Da Leder langlebig, atmungsaktiv und robust ist, bringt es genau die richtigen Eigenschaften für dein neues Sitzmöbel mit. Beachte bitte, das Leder als Naturprodukt nur in ganzen oder halben Lederhäuten erhältlich ist, und das du zum Verarbeiten eine Ledernadel verwenden solltest. Du möchtest den Leder-Look auch für modische Taschen, Bekleidung oder Accessoires? – Dann schau doch mal bei unserem Kunstleder vorbei und bestelle Lederimitat als Meterware.

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Was du über Leder wissen solltest

Leder ist ein Naturprodukt. Schon seit Jahrhunderten wird Leder für Bekleidung oder Accessoires verarbeitet und überzeugt mit seinen vielen nützlichen Eigenschaften. Leder findet in der Bekleidung überall Verwendung. Hosen, Jacken, Schuhe, Hüte, Taschen und vieles mehr kannst du aus Leder herstellen. Wir zeigen dir, was du hinsichtlich Material, Näheigenschaften und Pflege beachten solltest:

Was ist Leder?

Leder bezeichnet eine durch Gerbung chemisch haltbar gemachte Tierhaut, deren natürliche Faserstruktur weitgehend erhalten ist. Zusammen mit Holz, Stein, wolle und Pelz gehört Leder zu den ältesten von der Menschheit verwendeten Materialien. Schon in der Steinzeit wurde es aufgrund seiner funktionalen Eigenschaften zu Kleidung verarbeitet; es ist besonders robust, atmungsaktiv, wärmeisolierend und weitestgehend wasserabweisend.

Welche Eigenschaften hat Leder?

Für die Herstellung von Leder kann jede tierische Haut verwendet werden. Welche Qualitäten und Eigenschaften ein Leder besitzt, hängt von der Ausgangsqualität ab. Von allen weltweit verarbeiteten Häuten stammen über 95% von Rindern, Kälbern, Schafen, Ziegen und Schweinen. Diese Häute sind ein Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie.

Besonders beliebt ist Nappaleder. Es ist ein ziemlich weiches, chromgegerbtes Glattleder vom Kalb oder Schaf. Nappaleder ist ein Sammelbegriff, der ein besonders geschmeidiges und weiches Glattleder all dieser Tierarten bezeichnet. Gesamt kann man die positiven eigenschaften von Leder wie folgt zusammenfassen: es ist ein geschmeidiges, zähes, relativ festes, haltbares und vielseitig einsetzbares Material. Es ist relativ undurchlässig für Wasser und trotzdem atmungsaktiv, d. h. ausreichend durchlässig für Luft und Wasserdampf.

Was kann man aus Leder nähen?

Bereits seit der Anfangszeit des Automobilbaus wird Leder für Sitzbezüge und Innenausstattungen von Fahrzeugen eingesetzt. Möchtest du deine Innenausstattung aufwerten, findest du bei uns das dafür benötigte Auto-Leder. Aufgrund der hohen Beanspruchung, wie Kälte, Wärme, Nässe und Sonneneinstrahlung bestehen an diese Leder besondere Anforderungen, hinsichtlich der Dehnbarkeit, Abriebfestigkeit, Lichtbeständigkeit und einer geringen Brennbarkeit.

Doch auch bei Bekleidungsstücken wie Lederjacken, Westen oder Röcken ist Leder wieder voll im Trend. Suche dir ein passendes Schnittmuster, und tobe dich aus. Wie wäre es hiermit:

Du suchst mehr Inspiration um "Leder" zu verarbeiten? Dann schau dich unter unseren kostenlosen Nähanleitungen oder unseren Nähsets um!

Hilfreiche Verarbeitungstipps

Mit echtem Leder zu arbeiten ist definitiv nichts für Einsteiger und fordert volle Aufmerksamkeit, da es viele Dinge zu beachten gibt. Um dir die Verarbeitung zu erleichtern, haben wir dir ein paar wichtige Punkte zusammengefasst, die es zu beachten gilt.

Was muss man beim Zuschneiden von Leder beachten?

Beachte, dass du bei der Verwendung von Leder Häute statt Meterware verwenden musst. Möchtest du sogenanntes Echtleder zum Nähen kaufen, rechnest du also nicht in Metern, sondern in Häuten. Hierbei werden ¼, ½ und ganze Häute als Größen unterschieden. Der Preis steht in Abhängigkeit zur Qualität und Art des Leders

Leder dehnt sich in Laufrichtung mehr als in Längsrichtung. Deshalb solltest du immer drauf achten, die Schnittteile alle in der gleichen Laufrichtung zuzuschneiden. Wenn du z.B. Ärmel oder Vorderteile/Rückteile hast, schneide sie immer in gleicher Richtung zu, auch wenn dies mehr Leder erfordert.

Beim Zuschneiden von Veloursleder musst du außerdem die Streichrichtung beachten. Diese sollte immer von oben nach unten verlaufen.

Mit Klebestreifen oder Gewichten kannst du einzelne Schnitteile auf dem Leder fixieren.

Wie bereite ich Leder richtig vor?

Leder hat eine organische Laufrichtung. Die Laufrichtung liegt quer zum Fell, das heißt von rechts nach links und nicht vorne nach hinten. Die Laufrichtung ist für die Reißfestigkeit entscheidend. Jedes Fell oder Leder kannst du in der Laufrichtung reißen. Gegen die Laufrichtung soll gutes Leder unzerreißbar sein. Bei den meisten Nähprojekten wie Kleidung oder Taschen ist es nicht allzu wichtig, dass du dich an die Laufrichtung hältst. Allerdings solltest du drauf achten, dass Lederriemen und Bänder auf jeden Fall richtig, also in Laufrichtung zugeschnitten werden. Vermeide unbedingt Leder diagonal zur Laufrichtung zuzuschneiden, auch wenn du dadurch Leder sparen könntest.

Worauf muss man beim Nähen von Leder achten?

Was du beim Nähen von Leder beachten musst, hängt von der Dicke und Beschaffenheit deines Leders ab. Nutze grundsätzlich spezielle Ledernadeln für deine Nähmaschine. Diese schneiden beim Einstich ein Loch ins Leder, so dass der Faden besser laufen kann. Da Leder beim Nähen Widerstand gibt, kannst du dünnes Papier unter den Nähmaschinenfuß legen. Du kannst hierbei ganz einfach drüber steppen und danach das Papier wieder abreißen. Alternativ kannst du auch einen speziellen Teflonfuß benutzen der verhindert, dass dein Leder am Fuß „kleben“ bleibt.

Beachte, dass Leder nicht mehr aufgetrennt werden sollte. Die kleinen Löcher der Naht bleiben später sichtbar. Deshalb raten wir dir auch davon ab, dein Leder mit Stecknadeln zu fixieren. Den Saum kannst du einfach mit einem Lederkleber verarbeiten, denn Leder braucht an den Nahtzugaben nicht versäubert werden.

Achte auch immer darauf, dass du deine Fadenspannung an dein Leder anpasst. Gerade eine zu lockere Unterfadenspannung verhindert, dass sich Ober- und Unterfaden optimal miteinander verbinden. Mit einer größeren Stichlänge geht das Nähen auch besser.

Worauf musst du bei der Pflege von Leder achten?

Bei Leder werden die meisten Fehler bei der Reinigung gemacht doch wenn du ein paar bestimmte Grundregeln im Umgang mit Leder einhältst, kann dir gar nichts passieren:

  • -Leder Waschen: Ermittle immer erst die Lederart, die du reinigen möchtest und probiere alle Reinigungs- oder Pflegeversuche erst einmal an einem Musterstück! Bei der Lederart unterscheidest du hauptsächlich, ob dein Leder absorbierend oder nicht absorbierend ist:

    Glattleder, die oberflächengefärbt sind, kannst du meist sorglos mit Lederreinigern und Lederpflegemitteln behandeln, da sie zu der Gruppe der nicht absorbierenden Leder gehören. Flecken kannst du größtenteils mit einem feuchten Lappen oder Lederreinigern entfernen. Pass auf, dass du nicht zu lang und zu stark reibst oder lösungsmittelhaltige Produkte verwendest, sonst könnte die oberste Lederfarbschicht angelöst werden.

    Offenporige Leder, wie z.B. Rauhleder können durch eine falsche Reinigungsmethode schnell Schaden nehmen. Oft reicht schon Wasser, um die Flecken zu vergrößern. Auch Spezielle Fleckenmittel oder andere Hausmittel sind oft wenig hilfreich, sondern verschlimmern meist den Schaden. Wässrige Produkte dunkeln und lösungsmittelhaltige Produkte Produkte hellen die Umgebung vom Fleck weiter auf. Hier hilft es oft nur einen Fachkundigen im Bereich Lederreparatur nach einem Rat zu Fragen.

    Oberflächliche Verschmutzungen können vorsichtig rausgebürstet werden und bei gerade erst entstandenen Flecken, die noch nicht getrocknet sind, kannst du versuchen sie mit einem Küchentuch aufzunehmen und durch Pressen die Feuchtigkeit aus dem Leder zu ziehen; mit dieser Methode vermeidest du eine Randbildung am besten. Reibe jedoch nicht zu stark sonst schädigst du womöglich die Oberfläche.

    Offenporige Leder sollten regelmäßig imprägniert werden. Aber Achtung! Trotz Imprägnierung sind solche Leder nie richtig wasserdicht und sollten bei entsprechender Witterung auch nicht getragen werden.

    Bekleidungsleder können mit geeigneten Lederwaschmitteln zu Hause gewaschen werden, nie jedoch mit handelsüblichen Textilwaschmitteln, sonst bestünde die Gefahr dass sich das Leder verhärtet und bei zu hohen Temperaturen schrumpft.

  • -Leder Trocknen: Leder solltest du immer von alleine trocknen lassen. Nicht föhnen und nicht direkt in der Sonne trocknen denn dadurch kann Leder schrumpfen. Beachte außerdem: Leder hat eine optimale Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60% und benötigt Luftzirkulation. Bei Luftfeuchtigkeit von über 70% und mangelnder Luftzirkulation kann es schimmeln. Direkte Sonneneinstrahlung oder laufende Heizkörper hingegen können das Leder ausbleichen und austrocknen. Wir raten dir passende Lederpflegemittel mit entsprechendem UV-Schutz zu verwenden.
  • -Leder Bügeln: Wir raten dir generell davon ab, dein Echtleder zu bügeln.

Unser Tipp: Damit dein Leder beim Nähen geschmeidig bleibt, solltest du GlattLeder vor dem Nähen mit Creme einfetten. WildLeder raten wir dir mit etwas Wasser anzufeuchten. Ist das Leder bereits im Vorfeld geschmeidig, musst du nichts daran verändern. Im Normalfall lässt es sich nämlich schon so verarbeiten.

Alle Infos auf einen Blick!

  • -Leder ist ein Naturprodukt, das durch Gerbung haltbar gemacht wird
  • -es ist ein robustes, atmungsaktives, wärmeisolierendes und weitestgehend wasserabweisendes Material
  • -95% des angebotenen Leders bestehen aus Rinder-, Kälber- Schafs-, Ziegen- oder Schweineleder: Sonderform ist das weiche Nappaleder
  • -Leder wird nicht per Meter sondern in Häuten angeboten, der Preis richtet sich nach Art und Qualität
  • -entscheide, ob du Glatt- oder Rauhleder verarbeiten willst
  • -Schneide die Schnittteile immer mit der gleichen Laufrichtung zu! Achte bei Veloursleder außerdem auf die Streichrichtung
  • -vermeide Nadeleinstiche beim Zuschnitt, jeder Einstich wird später sichtbar sein
  • -du solltest besondere Ledernadeln benutzen, und Fadenspannung und Stichlänge angleichen
  • -Leder braucht spezielle LedernadelnDünnes Papier hilft dir den Stoff besser zu transportieren, alternativ kannst du einen Teflonfuß verwenden
  • -Säume können bei Leder verklebt werden
  • -Größere Stichlänge und eine angepasste Unter- und Oberfadenspannung erleichtern das saubere Nähen
  • -Lederstoffe müssen besonders gepflegt werden: verwende keine aggressiven Reiniger! Oft hilft ein feuchtes Tuch; in schwierigeren Fällen wende dich lieber an Fachpersonal wie z.B. einen Schuster
  • -Vorsicht bei Rauhleder: schon allein Wasser kann Flecken hinterlassen; um Randbildung zu vermeiden, versuche den feuchten Fleck mit einem Küchentuch aufzusaugen; kein starkes Reiben!
  • -Offenporige Leder imprägnieren und nur bei passenden Wetterbedingungen tragen
  • -Bekleidungsleder nur mit Lederwaschmittel und nicht zu heiß waschen
  • -Leder immer an der Luft trocknen lassen und vor UV-Strahlen schützen
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