Leinenstoffe - SUMMER SALE -50% » Stoffe.de

Leinenstoffe

Leinenstoffe

Heiße Tage und Nächte werden erst angenehm durch luftige Sommerkleidung oder Bettwäsche – ideal ist dafür ist zweifellos Leinenstoff. Leinen besteht aus einer Naturfaser, die aus Flachs gewonnen wird. In warmen Temperaturen wirkt Leinenstoff kühlend und hat so einen angenehmen Tragekomfort. Am besten vernähst du Leinen zu sommerlichen Blusen, Blazern oder luftigen Hosen. Des Weiteren eignet sich Leinenstoff auch hervorragend für Geschirrhandtücher, Bettwäsche und Tischwäsche.

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  • Produktgruppe

    • Stoffe
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  • Material

    • Baumwolle
    • Leinen
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  • Farbe

    • beige
    • weiss
    • blau
    • grau
    • grün
    • rosa
    • rot
    • lila
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    • orange
    • schwarz
    • türkis
    • Farbmix
    • gelb
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  • Motiv

    • Blumen
    • Buchstaben & Zahlen
    • Menschen
    • Ornamente
    • Pflanzen
    • Punkte
    • Sonstige Motive
    • Sterne
    • Streifen
    • Tiere
    • Uni
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  • Verwendung

    • Kissen/ Tagesdecken
    • Taschen
    • Tischdekoration
    • Bekleidung
    • Gardinen
    • Decken
    • Outdoor Deko
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  • Stoffart

    • Halbleinen
    • Reinleinen
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  • Stoffbreite

    • 130 - 139 cm
    • 140 - 149 cm
    • 150 - 159 cm
    • > 160 cm
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  • Merkmale

    • dehnbar
    • hautsympathisch
    • leicht
    • reißfest
    • robust
    • strapazierfähig
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  • Herstellungsart

    • gewebt
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  • Oberfläche

    • beidseitig verwendbar
    • durchscheinend
    • matt
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  • Griff

    • fester Griff
    • glatter Griff
    • rauer Griff
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  • Ausrüstung

    • atmungsaktiv
    • schmutzabweisend
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  • Veredelung

    • bedruckt
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  • Zertifikate

    • Oeko-Tex Standard 100 Produktklasse I
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Was du über Leinenstoff wissen solltest

Leinen los! Mit seiner nostalgisch anmutenden Struktur und seinen kühlenden Eigenschaften ist dieser Stoff gerade im Sommer ein Muss! Hast auch du dich entschieden, einen unserer hochwertigen Leinenstoffe zu verarbeiten? Dann erklären wir dir im Folgenden, was du bezüglich seiner Eigenschaften, Verarbeitung und Pflege beachten solltest:

Was ist Leinenstoff?

Diese edle Meterware besteht aus reiner Naturfaser – 100% Zellulose, die aus dem Stängel der Flachspflanze gewonnen wird. Gewebt wird Leinen traditionell in der gleichnamigen klassischen Leinwandbindung, aber auch Jacquard, Köper und andere Bindungsarten sind heutzutage üblich.

Vor 200 Jahren bestand in Europa noch ein Fünftel der Kleidung aus Leinen. Im Zuge der Einführung von Baumwolle und Chemiefasern wurde der edle Knitterstoff bis auf wenige Ausnahmen jedoch fast völlig vom Markt verdrängt. Diese Ausnahmen waren warme Inselregionen in denen das kühlende und luftige Material weiterhin fleißig genutzt wurde, bis es schlussendlich auch sein Come-back in der modernen Modewelt feierte.

Generell unterscheidet man zwischen Vollleinen, was zu 100% aus der Naturfaser Flachs besteht und dem so genannten Halbleinen. Dieses muss einen Mindestgehalt von 40% an Leinenfasern besitzen und wird typischerweise mit Leinen als Schussfaden und meist Baumwoll-Kettfäden gewebt.

Welche Eigenschaften hat Leinenstoff?

Bei Leinenstoff heißt es: „Knittern erwünscht“ - denn es ist das beste Indiz dafür, dass es sich um reines Leinen handelt! Das Naturwunder ist vor allem bei Hitze unschlagbar: Weil es Wärme sehr gut ableitet, luftdurchlässig ist und viel Feuchtigkeit aufnehmen kann! So fühlt es sich immer trocken und kühl an. Die naturbelassene Leinenfaser ist graubraun, kann jedoch je nach Grad der Bleiche hellblond bis schneeweiß werden.

Mit zunehmendem Gebrauch wird Leinen immer weicher und heller, und das anfängliche Knittern verschwindet. Die glatte, glänzende Leinen Faser schließt in seinem Gewebe sehr wenig Luft ein, daher zieht sie kaum Schmutz an und fusselt auch nicht. Leinenstoff gilt auch als von Natur aus bakterizid, d.h. Bakterien abtötend. Leinen ist besonders haltbar und strapazierfähig, robust und extrem unelastisch. Durch die fehlende Elastizität knittert es deshalb auch so stark. Man sagt auch „Leinen knittert edel“, denn dadurch erlangt es erst seinen luxuriösen Leinen-Charakter.

Halbleinen knittert dagegen weniger, ist preiswerter als reines Leinen und robuster als pure Baumwolle.

Was kann man aus Leinenstoff nähen?

Beliebt ist Leinen als Bekleidung für den Sommer: Du kannst dir oder deinen Liebsten luftige Kleider, Blazer, Kostüme oder Anzüge aus Leinenstoff nähen - sie wirken edel und verleihen deinem Auftreten gleich einen sommerlichen Flair.

Herrlich ist im bei warmen Temperaturen auch eine Leinenbettwäsche. Das kühlende Material ist besonders angenehm und lässt dich in heißen Nächten gut schlafen.

Durch sein glattes, schimmerndes Gewebe wirken Tischdecken oder Tischsets aus Leinen auch sehr festlich und edel.

Du suchst mehr Inspiration um "Leinenstoff" zu verarbeiten? Dann schau dich unter unseren kostenlosen Nähanleitungen oder unseren Nähsets um!

Hilfreiche Verarbeitungstipps

Leinenstoffe sind selbst für Anfänger gut zu verarbeiten und daher immer eine beliebte Materialwahl für allerhand Projekte. Wie dir die Arbeit noch leichter von der Hand gehen kann und was du bei diesem Stoff beachten solltest erfährst du im Folgenden:

Was muss man beim Zuschneiden von Leinenstoff beachten?

Leinen sollte im Fadenlauf entlang der Webkante zugeschnitten werden, die Schnittteile können jedoch je nach Stoffmuster nach oben oder nach unten zeigen. Bei gemusterten Stoffen solltest du darauf achten, welche Richtung das Muster hat und die Schnittteile so auflegen, dass die Kanten aller Schnitteile in die gleiche Richtung zeigen. Zum Zuschneiden eignet sich eine herkömmliche Stoffschere.

Wie bereite ich Leinenstoff richtig vor?

Ehe du mit der Planung deines Leinen-Schnitts beginnst, solltest du beachten, dass Leinen beim Waschen einlaufen kann. Wasche deinen Stoff daher entweder vorher oder plane einen Schrumpfanteil mit ein.

Am besten testest du vorher an einem Stoffrest, wie sich die Schnittteile mit Hilfe von Kopierpapier und Kopierrädchen übertragen lassen. Auf deinen richtigen Stoff solltest du immer nur auf die linke Stoffseite kopieren. Damit die kopierten Nahtlinien durch das Leinengewebe nicht durchscheinen, raten wir dir, auch bei hellen Stoffen nur weißes Kopierpapier zu verwenden. Bei sehr feinen hellen Leinenstoffen solltest du besser aufs Kopieren verzichten und die Teile mit exakt gleich breiten Nahtzugaben zuschneiden. Die Nähte werden dann ohne Markierung in entsprechender Breite gesteppt.

Worauf muss man beim Nähen von Leinenstoff achten?

Grundsätzlich gilt: für feines Leinen eine feine Nadel (Nadelstärke 70 oder 80) verwenden, für grobes Leinen kannst du eine dickere Nadel (Nadelstärke 90) nehmen. Ebenso solltest du mit handelsüblichem Polyesternähgarn nähen. Die Stichlänge richtet sich nach der Stärke deines Leinenstoffes. Als Faustregel gilt: feines Leinen mit kleinen Stichen, mit einer Stichlänge von ca. 2 mm, grob gewebtes Leinen mit größeren Stichen (Stichlänge ca. 3 mm) nähen.

Worauf musst du bei der Pflege von Leinenstoff achten?

Leinenstoff kannst du sauber gefaltet in einem kühlen, trocknen und gut durchlüfteten Schrank lagern. Um Motten fernzuhalten, gibt es drei duftende, natürliche Varianten: Lavendel, Zitrone oder Zedernholz.

  • -Leinenstoff Waschen: Auch Leinen kann bei Heißwäsche einlaufen, allerdings nicht so stark wie Baumwolle. Am besten wäschst du deinen Leinenstoff „auf links“ im Schonwaschgang bei max. 40°C. Wenn du farbiges Leinen wäschst, achte darauf, dass du ein Feinwaschmittel verwendest, das keine optischen Aufheller beinhaltet – so verhinderst du, dass die Farben zu schnell ausbleichen. Durch das Waschen können besonders starke Knitterfalten entstehen, die sich nur schlecht oder auch gar nicht ausbügeln lassen. Durch die Trommelbewegung wird die Leinenfaser diesen Stellen gebrochen. Das kannst du allerdings vermeiden in dem du ein Schonprogramm benutzt.
  • -Leinenstoff Trocknen: Wir raten dir dazu, reines Leinen möglichst schwach zu schleudern bzw. nur anzuschleudern und den Stoff noch gut feucht zum Trocknen auf einen Bügel zu hängen. A, besten ziehst du ihn vorher noch etwas in Form, da sich das Leinengewebe in der Maschine schnell mal etwas verzieht.
  • -Leinenstoff Bügeln: Leinen verträgt beim Bügeln viel Hitze – aber immer in Verbindung mit Feuchtigkeit. Du solltest es daher immer in noch feuchtem Zustand bügeln. Ein nasses untergelegtes Tuch oder ein Dampfbügeleisen helfen ebenfalls, denn trockene Hitze schadet der Leinenfaser. Nach der Wäsche kannst du dir das Bügeln erleichtern, wenn du dem letzten Spülgang Spülstärke oder Bügelfix zugibst.

Unser Tipp: Um Glanzstellen zu vermeiden, bügelst du am besten deinen noch klammen Leinenstoff auf Links und mit viel Dampf.

Alle Infos auf einen Blick!

  • -man unterscheidet zwischen Vollleinen (100% Flachsfaser) und Halbleinen (40% aus Flachsfaser mit eingewebtem Baumwoll-Kettfaden)
  • -Leinen hat eine glatte, schimmernde Oberfläche, ist luftdurchlässig, schmutzabweisend, fusselarm, besonders haltbar und robust; es gilt als kaum elastisch und neigt zur Knitterbildung
  • -du kannst aus Leinen luftige Kleidung für wärmere Tage zaubern, angenehme Bettwäsche nähen oder auch im Bereich Heimtextilien kreativ werden
  • -Nahtlinien mit einem glatten Kopierrädchen übertragen; dünne Leinenstoffe direkt nähen
  • -Feines Leinen: Nadelstärke 70-80: dickeres Leinen: Nadelstärke 90
  • -nähe am besten mit Polyestergarn und passe die Stichlänge deinem Stoff an
  • -bei max. 40°Cauf links mit Flüssigwaschmittel im Schonwaschgang waschen (bei farbigen Leinenstoff auf Waschmittel mit optischen Bleichmitteln verzichten)
  • -Leinen trocknet recht schnell: einfach zurecht ziehen und an die frische Luft hängen; manche Leinenstoffe können auch in den Trockner
  • -Leinen immer nur feucht bügeln!
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