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Seidenstoffe

Seidenstoffe

Hochwertig und edel, so sehen selbstgenähte Outfits aus Seide nicht nur aus, so fühlen sie sich auch an. Bei Seidenstoff handelt es sich um eine Stoffqualität aus tierischer Naturfaser. Ein aufwendiger Herstellungsprozess der dem edlen Material seine Wertigkeit gibt. Neben dem Glanz besticht Seide durch einen kühlen Griff und glatten Fall. Daher kannst du Seide sehr gut zu Braut-und Abendmode oder festlicher Bekleidung vernähen.

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  • Motiv
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  • Verwendung
    • Bekleidung
    • Kissen/ Tagesdecken
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  • Stoffart
    • Chiffon
    • Duchesse
    • Taft
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  • Stoffbreite
    • 130 - 139 cm
    • 140 - 149 cm
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  • Merkmale
    • fein
    • festlich
    • leicht
    • luftig
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  • Herstellungsart
    • gewebt
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  • Oberfläche
    • changierend
    • glatt
    • glänzend
    • leicht glänzend
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Was du über Seidenstoff wissen solltest

Er gilt als einer der luxuriösesten Bekleidungsstoffe überhaupt und sein einzigartiger Glanz lässt nicht ahnen, wie blutig, geheimnisvoll und verschwörerisch seine Vergangenheit ist. Immer wieder versucht die Textilindustrie sich an würdigen Konkurrenten, doch bis heute ist das Gefühl von echter Seide auf der Haut unverwechselbar. Wie du mit diesem wertvollen Gewebe einzigartige Kreationen erschaffen kannst und was du dabei beachten solltest, wollen wir dir im Folgenden erzählen:

Was ist Seidenstoff?

Seide ist ein Naturprodukt und kann in viele unterschiedliche Stoffqualitäten wie z.B. Organza, Satin oder Chiffon verarbeitet werden. Die am meisten verbreitete Form der Seide wird aus dem Kokon des Maulbeerspinners (auch Seidenspinner genannt) gewonnen. Dieser, ursprünglich in China beheimatete, Schmetterling produziert den kostbaren, schneeweißen Seidenfaden in Raupenform um sich darin zu verpuppen. Der Prozess, diesen Seidenfaden zu gewinnen, ist langwierig und kompliziert, weshalb Seidenstoffe preislich so hoch angesetzt sind.

Eine weitere Form der Seide, die von einer anderen Schmetterlingsart stammt, ist die sogenannte Wildseide. Der hier gewonnene Faden ist rauer und die eingelagerten Farbpigmente geben dem Stoff eine lebendige Struktur.

Die ersten Seidenstoffe wurden bereits vor 5000 Jahren in China entwickelt und lange Zeit galt deren Herstellung als großes Geheimnis, um das kaltblütig gekämpft wurde; heutzutage ist Seide in nahezu allen Ländern verbreitet und beliebt; vom indischen Sari bis hin zur französischen Couture hat es der edle Stoff geschafft.

Welche Eigenschaften hat Seidenstoff?

Abgesehen von den optischen Eigenschaften, wie dem schimmernden Glanz und dem einzigartigen Fall hat Seide außerdem hervorragende Trageeigenschaften, da sie sowohl gegen Hitze als auch Kälte schützt. Sie nimmt, wie Wolle, bis zu 30% Hautfeuchtigkeit auf ohne sich feucht anzufühlen und gibt diese langsam durch Verdunstung wieder ab. Seidenstoff knittert kaum, ist sehr elastisch und außerdem reißfest.

Was kann man aus Seidenstoff nähen?

Schon immer galten Kleidungsstücke aus reiner Seide als Luxusgüter – man findet das edle Material verarbeitet in delikaten Blusen, Abend- und Hochzeitskleidung, feiner Nachtwäsche und manchmal auch in hochwertiger Bettwäsche; es ist ein Stoff für besondere unvergessliche Momente. Bei uns findest du verschiedene Seidenqualitäten in vielen brillanten Farben; was wirst du aus diesem zeitlosen Gewebe zaubern? Ein paar Ideen findest du hier:

Du suchst mehr Inspiration um "Seidenstoffe" zu verarbeiten? Dann schau dich unter unseren kostenlosen Nähanleitungen oder unseren Nähsets um!

Hilfreiche Verarbeitungstipps

So schön und edel Seidenstoffe sind, so achtsam muss man bei der Verarbeitung des Gewebes sein. Generell tendiert Seide dazu, Fäden zu ziehen und leicht zu verrutschen; deshalb haben wir die wichtigsten Tipps und Tricks für dich zusammen gestellt, wie du am besten mit diesem Gewebe umgehen kannst. Eins vorweg: Wasche immer gründlich die Hände, ehe du mit deinem Seidenstoff arbeitest!

Was muss man beim Zuschneiden von Seidenstoff beachten?

Falte deinen Seidenstoff vor dem Zuschneiden auseinander und bügle den Mittelbruch glatt; sollte die Bruchlinie nicht verschwinden, solltest du sie beim Zuschnitt auslassen da sie auch nach mehrmaligem Waschen nicht verschwinden wird.

Verwende eine sehr scharfe Stoffschere um saubere, glatte Schnitte machen zu können; ein Leinentuch oder Bettlaken als Unterlage verhindern, dass dir dein Seidenstoff beim Schneiden zu sehr verrutscht.

Wie bereite ich Seidenstoff richtig vor?

Seidenstoff tendiert zu schrumpfen; wasche dein Material daher vor der Verarbeitung, um zu vermeiden, dass sich dein fertiges Nähprojekt später ungewollt verändert.

Verwende besonders feine Stecknadeln und versuche, Einstichlöcher nur auf der Nahtzugabe zu platzieren; gewöhnliche Stecknadeln könnten die Stoffoberfläche langfristig beschädigen. Diese Problematik kannst du auchumgehen, indem du anstelle von Nadeln mit Schnittmuster-Gewichten (auch Konservendosen funktionieren) arbeitest.

Wenn du Kopierpapier verwenden möchtest, achte darauf, dass du nur auf die linke Stoffseite kopierst! Außerdem solltest du keine Kontrastfarbe verwenden; bei zarten und transparenten Seidenstoffen könnten die Markierungen auf der rechten Stoffseite durchscheinen. Hierfür eignen sich am besten glatte und zahnlose Rädchen.

Worauf muss man beim Nähen von Seidenstoff achten?

Ehe du mit der Verarbeitung deines eigentlichen Projektes beginnst, solltest du erst einmal an einem Seidenstoffrest probieren, ob die Einstellungen deiner Nähmaschine (Fadenspannung, Fadendicke, Stichlänge, etc.) passend für das Gewebe sind und sie gegebenenfalls anpassen. Der Stoff sollte sich durch die Naht nicht kräuseln.

Da es Seide in verschiedenen Qualitäten gibt, variieren auch die Anforderungen an das Nähzubehör. Generell kannst du probieren, mit Universalnadeln der Stärke 70 oder 80 zu nähen; bei feineren Seidengeweben ist es jedoch empfehlenswert, eine Microtexnadel zu verwenden – die Spitze der Nadel sollte einwandfrei sein, denn defekte Nadeln können Fäden ziehen oder sogar Löcher in den Stoff reißen. Durch den dichtgewebten Seidenstoff können Nadeln leicht abstumpfen, weshalb es immer nützlich ist, Reservenadeln zur Hand zu haben.

Worauf musst du bei der Pflege von Seidenstoff achten?

Seit tausenden von Jahren ist die Menschheit mit diesem glänzenden Gewebe vertraut und doch sieht man immer wieder ratlose Gesichter, wenn es um die Frage der Reinigung geht. Wir wissen Rat:

Verwahre unverarbeitete Seide in gerolltem Zustand an einem dunklen Ort; das Material kann an Faltstellen brüchig werden und reagiert außerdem empfindlich auf direkte und zu starke Sonneneinstrahlung und kann vergilben.

Manche Seidenqualitäten sollten unbedingt in die Reinigung. Dazu gehören: Taft, Chiffon, Satin, Georgette, Seidenbrokat und Organza sowie bedruckte Seidenstoffe.

  • -Seidenstoff Waschen:echte Seide sollte nur von Hand mit einem speziellen Seidenwaschmittel gewaschen oder in die chemische Reinigung gegeben werden. Bei der Handwäsche empfiehlt es sich, das Material vorher kurz in lauwarmem Wasser einweichen zu lassen. Um alle Seifenrückstände zu beseitigen ist mehrmaliges Ausspülen notwendig; ein paar Tropfen Essigessenz im Spülwasser frischen die Farben auf und binden diese wieder an die Fasern.
  • -Seidenstoff Trocknen:auf keinen Fall sollte dieses Material in den Trockner! Worauf du auch verzichten solltest ist Auswringen oder Schleudern. Am besten trocknet deine Seide formgerecht gelegt oder gehangen ohne direkte Sonnen- oder Heizkörper-Einwirkung.
  • -Seidenstoff Bügeln:Seide sollte nur von der Rückseite und bei niedriger Temperatur gebügelt werden. Verwende hierbei auf jeden Fall ein dünnes Bügeltuch.

Unser Tipp: Manchmal reicht eine einfache Seidenstola um dein Outfit abendschick zu machen. Der unverwechselbare Glanz wertet selbst schlichte und unscheinbare Kleider auf.

Alle Infos auf einen Blick!

  • -Seide ist ein Naturprodukt das aus dem Kokonfaden von Schmetterlingen gewonnen wird; Stoffqualitäten wie Chiffon, Organza, Satin usw. können daraus gewonnen werden
  • -das Gewebe wirkt sowohl kühlend als auch wärmend und hat durch seine Saugfähigkeit hervorragende Trageeigenschaften
  • -der luxuriöse Stoff ist besonders beliebt für die Erstellung von z.B. Abend- und Hochzeitsbekleidung, hochwertige Nachtwäsche oder Blusen
  • -falte deine Seide vor dem Zuschnitt auseinander und kontrolliere ob die Bruchkante flach gebügelt werden kann; sollte dies nicht der Fall sein, lasse sie beim Zuschnitt aus
  • -verwende dünne und einwandfreie Stecknadeln um Einstichlöcher zu vermeiden; alternativ kannst du mit Gewichten arbeiten um die Schnittteile zu fixieren
  • -der Zuschnitt sollte mit einer rutschhemmenden Unterlage und einer scharfen Stoffschere erfolgen
  • -nähe mit einer feinen Nadel (Microtex Stärke 60 oder 70) und probiere deine Nähmaschinen-Einstellungen vorher an einem Stoffrest des gleichen Materials aus; der Seidenstoff sollte sich beim Nähen nicht verziehen oder kräuseln
  • -die professionelle Reinigung ist für Seide immer die beste Wahl! Alternativ kommt nur eine Handwäsche in Frage – weiche hierzu den Stoff in Lauwarmem Wasser ein und verwende ein spezielles Seidenwaschmittel. Spüle das Material mehrfach und mit ein paar Tropfen Essigessenz aus um Seifenrückstände zu vermeiden.
  • -der Trockner und die Schleuder sind tabu! Lasse dein Seidenstück formgerecht gelegt oder gehangen trocknen (vermeide direkte Sonneneinstrahlung oder Heizkörpernähe)
  • -Seide nur von der Rückseite bei niedriger Temperatur und mit einem Bügeltuch bügeln.
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